Um sein WLAN gegen potentielle Angreifer abzusichern gibt es einige grundlegende Einstellungen am Router bzw. Access Point zu beachten. Die Verschlüsselung der Verbindung mit einer sicheren Verschlüsselungsmethode, d. h. mindestens WPA, ist auf jeden Fall einzuschalten. Dazu gehört die Wahl eines sicheren Netzwerkschlüssels (Passphrase). Die eventuell werkseitig voreingestellten Passwörter sollten dabei ersetzt werden. Ebenso sollte die voreingestellte SSID dahingehend geändert werden, sodass keine Rückschlüsse auf verwendete Hardware, Einsatzzweck oder Einsatzort möglich sind. SSID (Service Set Identifier) bezeichnet in Funknetzen den frei wählbaren Namen (max. 32 Zeichen) desselben.
Einige Router besitzen die Möglichkeit der Fernkonfiguration. Diese sollte, insbesondere bei privaten Haushalten, deaktiviert werden. Ebenso sollte die Konfiguration des Geräts per WLAN deaktiviert werden. Für die Konfiguration nach Möglichkeit nur kabelgebundene Verbindungen verwenden. Wenn das WLAN nicht benötigt wird, dann sollte es am Besten abgeschaltet werden. Im Betrieb ist die Reichweite den tatsächlichen Bedürfnissen anzupassen und nach Möglichkeit zu minimieren. Dies kann durch Reduzierung der Sendeleistung bzw. Standortwahl des WLAN-Geräts erreicht werden.
In regelmäßigen Abständen sollte kontrolliert werden ob für das WLAN-Gerät ein Aktualisierung der Firmware vorliegt. Dadurch kann man sicherheitsrelevante Verbesserungen erhalten. Die Default-IP-Adresse (oft 192.168.0.1 oder 192.168.178.1) des Routers sollte ebenfalls geändert werden. Einen weiteren, wenn auch geringen, Sicherheitsgewinn erreicht man durch Aktivierung einer eventuell vorhandenen Zugriffskontrollliste auf MAC-Adressen-Basis.


Wenn man im Internet aktiv ist hat man irgendwann das Problem, dass man sich die verschiedenen Benutzernamen und Passwörter für die unterschiedlichsten Webseiten nicht mehr merken kann. Manche lösen das Problem ganz einfach und benutzen nur eine einzige Benutzername/Passwort-Kombination für alle Benutzerkonten. Diese Lösung birgt allerdings ein großes Risiko. Ist eines der Benutzerkonten geknackt, so hat der Angreifer unbegrenzten Zugriff auf alle weiteren, bekannten Konten. Am besten hat man für jeden Login eine eigene Benutzername/Passwort-Kombination.