Dokumentenverwaltung mit ecoDMS

ecodms_logo_300Ein modernes und schnelles Dokumenten-​Management-​System zu einem erschwinglichen Preis.

Ein großer Vorteil ist, neben dem unschlagbar günstigen Preis von 49,- Euro, aus meiner Sicht die Plattformunabhängigkeit. Es gibt Server-Pakete für Windows und Ubuntu/Debian und Client-Software für Windows, Mac OS und Ubuntu/Debian. Dazu kommen noch Plugins und Addons für MS Office, LibreOffice, OpenOffice und Thunderbird. Für mobile Endgeräte gibt es Apps (aktuell noch im Beta-Stadium) für Android und iOS.

Weitere Merkmale von ecoDMS sind:

  • Professionelles Client-​Server-​System
  • Zeitlich unbeschränkte Lizenz
  • Keine Dokumentenbegrenzung
  • Privat und Gewerblich (Revisionskonform!)
  • Intuitive Einstellungsmöglichkeiten nach Kundenbedarf
  • Im Netzwerk, lokal, im Web und mobil einsetzbar
  • Branchen unabhängig
  • Automatische Archivierung und Zuordnung (Klassifizierungs– und Barcodevorlagen)
  • Nahezu alle Dateiformate archivieren
  • Dokumente aus beliebigen, druckfähigen Anwendungen archivieren
  • Komfortable E-​Mail Archivierung aus Thunderbird und Outlook
  • Dateien aus Microsoft Office, LibreOffice und OpenOffice direkt archivieren
  • Automatische Volltextindizierung /​Texterkennung (OCR)
  • Zahlreiche Suchfunktionen (inkl. Volltextsuche)
  • Dateien per E-​Mail und Link aus ecoDMS versenden

Eine ausführliche Auflistung aller Features findet sich auf der Webseite von ecoDMS.

Zum Ausprobieren bietet sich die 30 Tage Demoversion ohne Funktionsbeschränkung an. Privatpersonen dürfen diese auch nach Ablauf ohne Lizenzerwerb weiter nutzen.

1984 war nicht als Anleitung gedacht

Die Geheimdienste haben den Roman allerdings genau so umgesetzt wie wir es in unseren schlimmsten Befürchtungen schon immer geahnt haben. Kein Kommunikationsweg der nicht kompromittiert wurde oder nicht mehr als sicher angesehen werden kann. Die totale Überwachung halt. Wer immer noch meint er hätte nichts zu verbergen schaut sich dieses Video an:

Was tun bei solch grenzenloser Überwachung und den undurchschaubaren Machenschaften der Großkonzerne? Die Empfehlung kann nur lauten: Benutzt freie, quelloffene Software. Zwar kann der Normalbürger den Quellcode nicht lesen und überprüfen ob die Software nur das macht was sie verspricht, aber ich baue auf die Schwarmintelligenz der vielen Programmierer. Ich bin überzeugt, dass eine Hintertür in quelloffener Software relativ schnell auffliegen würde.

Microsoft betreibt schon lange eine Hintertür für SSL-Zertifikate in seinem Betriebssystem. Sichere Kommunikation mit Webseiten kann so also leicht unterlaufen werden. Zum sicheren Browsen bleibt momentan nur der Mozilla Firefox Browser über. Der verwaltet die SSL-Zertifikate selber und verlässt sich nicht auf das Betriebssystem.

Online-Sicherheit

Nach der Berichterstattung der letzten Tage und Wochen sollte nun jedermann klar sein, dass die Kommunikation untereinander und Daten in der Cloud nicht sicher sind. Sind dem Zugriff von Staaten und Wirtschaftspionen schutzlos ausgeliefert. Das Internet hat seine Unschuld verloren und niemand traut den Versprechungen von Unternehmen noch ohne sich Gedanken zu machen.

Der einfache Selbstschutz für die eigene Kommunikation und die Sicherheit seiner Daten heißt: Verschlüsselung. Die Technik dafür ist schon seit Jahrzehnten frei verfügbar. Sie wurde leider aus Angst vor der komplizierten Thematik leider viel zu selten benutzt. Dies wird sich in Zukunft hoffentlich ändern.

Kommunikation

Die Grundlage der sicheren Kommunikation bildet PGP. Die freie Variante findet man unter http://gnupg.org/. Ein benutzerfreundliches Installationspaket für Windows-Nutzer bietet Gpg4win zum Download an. Mit einem Mail-Programm wie Mozilla Thunderbird und dem dazugehörigen Plugin Enigmail wird das Verschlüsseln von Mail-Nachrichten zum Kinderspiel.

Daten

Sensible Dateien unverschlüsselt in der Cloud zu speichern gilt nicht erst seit den neuesten Veröffentlichungen rund um PRISM als fahrlässig. Man muss trotzdem nicht auf die praktischen Speicherplätze im Internet verzichten. Einzelne Dateien können mit GnuPG verschlüsselt werden oder komplette Verzeichnisse in verschlüsselten Truecrypt-Containern hochgeladen werden. Mit Truecrypt können auch komplette Festplatten oder USB-Sticks verschlüsselt werden, so dass bei deren Verlust oder Diebstahl die Daten nicht in fremde Hände fallen.

Update 33-2013

UPnP-Lücken

Millionen Geräte wie PCs, Drucker, Accesspoint und Router sind von einer schwerwiegenden Lücke in den verwendeten Netzwerkprotokollen betroffen. Ob man selber auch betroffen ist lässt sich durche einen Check auf heise security feststellen.

VLC-Version mit kritischer Lücke

Die aktuelle Version 2.0.5 hat eine Lücke bei der speziell präparierter ASF-Dateien zu einem Pufferüberlauf führen können. Da VLC standardmäßig auch Browser-Plug-ins mitinstalliert, können solche Dateien auch auf Webseiten lauern, wo sie ohne Zutun des Nutzers ausgeführt werden. Zur Sicherheit sollte man auf das Öffnen von ASF-Dateien aus unsicheren Quellen verzichten und zusätzlich das Browser-Plugin deaktivieren.

Update 17-2013

Zero-Day-Sicherheitslücke in Java

Tja. Was soll man dazu noch sagen. Artikel auf heise.de